Was ist eigentlich dieses Plastik?

Vorweg: Ich bin keine Chemie-Expertin und habe Chemie in der Schule mit Freude nach der 10. Klasse abgewählt. Ich habe mich einfach anhand mehrere Quellen informiert und versuche deshalb, die Informationen so runtergebrochen wiederzugeben, dass jede und jeder sie verstehen kann. Seht mir also nach, wenn ich hier nicht irgendwelche komplizierten chemischen Vorgänge in Fachbegriffen erkläre (was ich eh gar nicht könnte). Wer also als totaler Chemie-Crack sehr gravierende Fehler in meinen Ausführungen feststellt, der kann mich gerne in den Kommentaren freundlich darauf hinweisen, dann werde ich diesen Post entsprechend ändern…

Was ist eigentlich dieses Plastik!?
Der Begriff „Plastik“ (oder auch „Plaste“ in den östlichen Gebieten Deutschlands 😉 ) ist zunächst ein Obergriff für viele verschiedene Kunststoffarten. Diese wissenschaftliche Bezeichnung verweist schon darauf, dass dieser Stoff „künstlich“ ist und nicht in der Natur vorkommt. Für sogenannte synthetische Kunststoffe ist Erdöl (nicht umsonst auch „schwarzes Gold“ genannt, ist schließlich auch eine knappe Ressource, die irgendwann zur Neige geht) der Ausgangsstoff, dem noch diverse Zusatzstoffe, wie Flammschutzmittel oder Weichmacher (klingt nicht nur eklig, ist es auch!) hinzugefügt werden. Diese verleihen dem Kunststoff die gewünschten Eigenschaften, wie z.B. Hitzebeständigkeit oder Biegsamkeit. Je nachdem ob man eben eine harte Tupperdose oder Frischhaltefolie herstellen möchte. Diese Zusatzstoffe sind in ihrer Reinform oft sehr giftig, sind aber ungefährlich, solange sie im Kunststoff gebunden sind. Zunächst entsteht dann ein Kunststoff-Granulat, dass von der Chemie-Industrie dann an die Verarbeitungsfirmen geliefert wird, wo dann aus dem Granulat durch verschiedene Verfahren die unterschiedlichsten Dinge entstehen können.

Der Recycling-Code
Vielleicht habt ihr euch schon immer mal gefragt, was dieses Dreieck mit den Pfeilen und der Zahl bedeutet, das man auf vielen Plastik-Verpackungen findet? Auf den meisten Kunststoffen kann man diesen Recycling-Code finden und daran erkennen um welchen Kunststoff es sich handelt.

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Die Recyclingcodes findet man z.B. unter einer Aufbewahrungsbox…

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…und auch unter Joghurtbechern.

Die Zahlen bzw. Buchstabenkombinationen stehen für verschiedene Kunststoffe. PP weist auf Polypropylen hin, Recyclingcode 6 oder PS auf Polystyrol. Eine genaue Auflistung der verschiedenen Abkürzungen und Codes, sowie der Stoffeigenschaften und eventuelle Entsorgungsschwierigkeiten findet man z.B. auf der Homepage der Verbraucherzentrale oder vom BUND. Die Recyclingcodes gibt es übrigens nicht nur für Kunststoffe, sondern auch für beispielsweise Glas oder Pappe.

Vorteile!?
Bei all der Plastik-Negativität darf man allerdings nicht vergessen, dass Kunststoff einige Vorteile bietet und die Entwicklung unseres technischen Fortschritts erheblich voran gebracht hat. Autos würden ohne Kunststoffe beispielsweise viel schwerer sein und dementsprechend mehr Kraftstoff verbrauchen. Allgemein ist das Argument des Gewichts im Moment bestimmt das überzeugendste für viele Menschen. Wer schleppt sich schon gern mit Glasgefäßen und Glasflasche ab, wenn man das ganze auch leichter haben kann? Hoffentlich mehr als ich mir im Moment vorstellen kann. 😉

Warum Plastik fasten?
Die Antwort scheint auf der Hand zu liegen: Weil Plastik schlecht/böse/auf jeden Fall nicht gut ist! Jaaaaa, eifriges Kopfnicken meinerseits. Aber was genau ist denn schlecht/böse/auf jeden Fall nicht gut daran? Meine Antwort würde den Rahmen eines einzigen Blogposts auf jeden Fall sprengen, deshalb eröffne ich hiermit eine kleine Artikel-Reihe zum Thema „Warum eigentlich Plastik fasten?“ in der ich meine Gründe für das #Plastikfasten erläutere. 🙂

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