Fastenzeit!?

Seit fünf Jahren habe ich nun jedes Jahr an der Fastenzeit teilgenommen. Und jedes Jahr google ich aufs Neue, warum wieso weshalb weswegen es die Fastenzeit überhaupt gibt. Ich faste keinesfalls aus religiösen Gründen. Vielmehr bin ich der Meinung, dass unser Leben viel zu sehr von unüberlegtem Konsum bestimmt ist. Bewusst eine Zeit lang auf etwas zu verzichten, lässt uns neu über dessen Wert nachdenken.

Ursprung der Fastenzeit

Fasten ist nicht nur Bestandteil des Christentums. Auch im Buddhismus, Hinduismus, Judentum und Islam gibt es Fastenzeiten. Die Fastenzeit des christlichen Glaubens findet dieses Jahr vom 10. Februar bis 24. März statt. Moment mal! Ich war zwar nie gut im Kopfrechnen, aber dass das mehr als 40 Tage sind, ist auch mir gleich aufgefallen! Das liegt daran, dass die vier Sonntage nicht mitgerechnet werden. Ich habe die Sonntage bisher nie ausgenommen. Das werde ich auch dieses Jahr nicht tun, irgendwie würde mir das wie „schummeln“ vorkommen. Im Christentum gibt es allerdings auch die adventliche Fastenzeit von 40 Tagen. Ich hab mich jedoch immer dazu entschieden die Osterfastenzeit als Richtlinie zu nehmen. Das Datum kann ich mir einfach am besten merken: zwei Tage nach dem Karnevalsradau am Rosenmontag und am Ostersonntag werde ich dann wieder mein inzwischen traditionelles Nougat-Osterei genießen. 😉

Warum genau 40 Tage?

Die 40 Tage sollen an die 40 Tage erinnern, die Jesus fastend und betend in der Wüste verbrachte. Allerdings spielt diese Zahl in der Bibel allgemein eine große Rolle: 40 Tage Sintflut, 40 Tage lang zog das Volk Israel durch die Wüste, 40 Tage lang war Mose auf dem Berg Sinai…

Was wurde damals gefastet – was faste ich heute?

Was gefastet wurde ist teilweise sehr unterschiedlich. Manche Katholiken sollen neben Fleisch und Alkohol wohl auch ganz auf Milchprodukte und Eier verzichtet haben. Wär hätte gedacht, dass die Leute damals schon 40 Tage vegan leben als Ziel hatten? 😉

Der Verzicht auf Industriezucker gehört für mich inzwischen zum „Standard“, denn dann schmeckt das traditionelle Schoko-Nougat-Osterei am Ostersonntag gleich doppelt so gut. Oder manchmal zu süß, denn nach bewusstem Zuckerverzicht in jeglicher Form (in vielen Tomatensoßen ist z.B. auch Zucker!) können die Geschmacksknospen einen kleinen Zuckerschock erhalten! Dieses Jahr habe ich mich dazu entschieden neben dem Zuckerfasten auch noch auf sämtliche Plastikverpackungen zu verzichten. Schon seit einiger Zeit verursacht mir mein Plastikkonsum Bauchgrummeln. Ich habe mich jedes Mal aufs Neue erschreckt, wie schnell der gelbe Sack wieder voll war und hatte deshalb schon seit längerem vor, daran endlich mal etwas zu ändern!

Doch was das genau alles beinhaltet und welche „Regeln“ ich mir selbst auferlegt habe, erfahrt ihr im nächsten Post.

 

 

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